HSV-Damen-1 mit hoch verdienten 0:5 Auswärtssieg

HSV-Damen-1 mit hoch verdienten 0:5 Auswärtssieg

Die DAMEN-1 des HSV-Langenfeld siegen auswärts beim SV Oberbilk verdient mit 5:0 und lassen dabei viele Chancen ungenutzt.

Bei richtig schönem Frühlingswetter zeigten die Fußballerinnen der DAMEN-1 des HSV-Langenfeld ein richtig tolles Spiel und machten von Beginn an deutlich, dass sie die Favoriten dieses Spieles waren. Sie ließen den Gegnerinnen des SV Oberbilk aus Düsseldorf kaum mal Zeit zum Durchatmen. Selten kam der Ball in die Hälfte der Spitzenreiterinnen der Bezirksliga aus Langenfeld. Und wenn das sehr selten der Fall war, hatte die HSV-Defensive um die Abwehrchefin Hanneke Schnatenberg die Situation spätestens in der Mitte der eigenen Hälfte im Griff. So war es kein Wunder, dass die Hucklenbruchlerinnen schon früh in Führung gingen. Es war ein schöner Doppelpass über die linke Angriffsseite zwischen Annika Schwarz und Kathrin Bochnia, welcher mit einer passgenauen Flanke auf Stephanie Hutter abgeschlossen wurde. Hutter erzielte so das 0:1 aus etwa 8 Metern zentraler Position genau gegen die Laufrichtung der Düsseldorfer Torfrau (7. Minute). In der Folge kam es zu zahlreichen weiteren aussichtsreichen Chancen, welche von der Oberbilker Torfrau, als beste Spielerin der Gastgeberinnen, vereitelt wurden oder knapp neben dem Düsseldorfer Tor landeten. Julia Keppner war es dann, die aus halbrechter Position die gute Torfrau aus etwa 15 Metern gekonnt mit einem Lupfer überwinden konnte (28.). Mit dieser 0:2 Halbzeitführung des HSV waren die Gastgeber aus der Landeshauptstadt gut bedient. Nach der Pause machten die Bezirksliga-Spitzenreiterinnen des HSV-Langenfeld da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten. Mit einem enormen Ballbesitz und das Spielgeschehen fast ausschließlich in die Hälfte der Gastgeber verlegend, übten sie einen gewaltigen Druck auf die Oberbilkerinnen aus. Es war Keppner, welche an der Strafraumgrenze in einer Eins-gegen-Eins-Situation mit der Düsseldorfer Torfrau an dieser scheiterte. Der Ball prallte dabei vor die Füße von Bochnia, die aus etwa 20 Metern halblinke Position den Ball über das gesamte Spielgeschehen hinweg zum 0:3 in das leere Tor hob (50.). Beim HSV wurden in der letzten halben Stunde einige Spielerinnen vom Platz genommen, die in der bisherigen Saison sehr viele Spielanteile hatten. Oftmals bringen solche Wechsel Unruhe in ein Team, nicht so beim HSV. Von diesen Wechseln völlig unbeeindruckt blieb es bei der Dominanz der Gäste aus Langenfeld. Dabei war beim HSV die Kapitänin Noelle Mager im Mittelfeldzentrum sehr auffällig, fing fast alle weiten Abschläge der Düsseldorferinnen ab und brillierte als Spielmacherin. Der nächste Langenfelder Treffer gelang in der 70. Minute Jana Sürenhagen, welche den Ball aus etwa 6 Metern in zentraler Position zum 0:4 in das freie Tor einschieben konnte. Zuvor hatte die Oberbilker Torfrau erneut gegen Keppner brilliert, gegen den Abstauber Sürenhagens war sie jedoch machtlos. Auch nach diesem deutlichen Ergebnis und kurz vor Ende des Spieles ließen die Spitzenreiterinnen des HSV nicht nach. So war es Keppner, welche von der rechten Seite aus mit einem langen Ball angespielt wurde und am langen Pfosten stehend die Flanke aus etwa drei Metern mit ihrem zweiten Tor direkt zum 0:5 verwandelte. Schon unter der Woche konnten die HSV-Damen in einem Nachholspiel des Kreispokals beim FC Britannia Solingen am Mittwoch mit 4:0 gewinnen. Sie zogen damit souverän in das Halbfinale ein. Die Fußballerinnen des HSV-Langenfeld gehen somit mit zwei Erfolgserlebnissen (Halbfinaleinzug und weiterhin Spitzenreiter) in die Osterpause. Sie liegen weiterhin mit 7 Punkten und dem besten Torverhältnis der Liga vor dem Tabellenzweiten Sportring Eller (ein Spiel weniger) auf Platz 1. Weiter geht es für die Favoritinnen auf den Aufstieg in die Landesliga erst am Sonntag den 15. April mit einem Heimspiel gegen den Tabellenneunten FSV Vohwinkel aus Wuppertal.

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